Historie

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Unternehmen

Die Gründung

1923 Am 10. Dezember 1923 gründet Josef Bohle trotz der in Deutschland herrschenden Hyperinflation sein Unternehmen. In einer Werkstatt seines Schwagers in Ohligs richtet er sich eine kleine Ecke ein, um Schneiderädchen zu produzieren.
Die ersten Kunden sind Messerfabrikanten welche Taschenmesser herstellen. In diesen Messern befindet sich neben Klingen, Korkenzieher und weiteren Werkzeugen auch ein Glasschneiderädchen.

Umzug in ein eigenes Gebäude

1930 Josef Bohle baut sein erstes eigenes Betriebsgebäude an der Grenzstraße 13 in Solingen.
1933 Dem Betriebsgebäude folgt ein Wohnhaus.
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Produkte

Produktion kompletter Glasschneider 1932 Die Fertigung kompletter Glasschneider unter den Marken JBOR (Josef Bohle Ohligs Rheinland) und JBORExtra beginnt. Mittlerweile unterstützt August Bohle nach einer Lehre zum Schlosser seinen Vater im Betrieb.

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Unternehmen

Die erste Angestellte

1935 Am 18. November 1935 stellt das Unternehmen die erste Angestellte ein: Die 17-jährige Elisabeth Birkhofen übernimmt die anfallende Büroarbeit.

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Produkte

Geburtsstunde der Marke SILBERSCHNITT

1936 Die Marke SILBERSCHNITT wird eingetragen: Ein historischer Augenblick, denn dies ist die Geburtsstunde eines Qualitätswerkzeuges, das in Fachkreisen eine weltweite Reputation erreichen sollte.
Diese Erfolgsstory wurde sicherlich durch die anschauliche Wortmarke SILBERSCHNITT unterstützt, die Bezug nahm auf die silbrig glänzende Fissur, die ein Qualitätsschnitt im Glas hinterlässt. Und obwohl dieses deutsche Wort SILBERSCHNITT für manchen Ausländer schwierig auszusprechen war, so ist dies doch kein Hindernis gewesen, in der ganzen Welt im Bereich der Glasbearbeitung bekannt zu werden.

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Unternehmen

Die Kriegsjahre

In den Jahren vor, während und nach dem 2. Weltkrieg droht permanent die Gefahr der Einberufung zu Wehr- und Kriegsdienst. Durch die einzigartige Positionierung in einem kleinen Spezialmarkt wird das Unternehmen jedoch als „kriegswichtige Produktion“ eingestuft. So wird August Bohle immer wieder unabkömmlich (U.K.) gestellt und wird nicht einberufen.

Die Nachkriegszeit

Nach dem Überstehen der Kriegsjahre startet das Unternehmen eine zweite Wachstumsphase, die in Bezug auf die technische Entwicklung die Handschrift von August Bohle trägt. Verwaltung und Vertrieb werden von Elisabeth Birkhofen geleitet.

Die erste große Investition

1951 Nach Zukauf von Nachbargrundstücken beginnt man mit dem Bau von drei Sheddachhallen. Dies ist die erste große bauliche Investition des jungen Unternehmens.

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Produkte

Diamantor® Glasschneider

1952 Die Marke DIAMANTOR wird eingeführt. Der DIAMANTOR ist ein 1-Rädchen-Glasschneider mit der typisch angelsächsischen und amerikanischen Griffgestaltung.

Silberschnitt® Hartmetall-Schneidrädchen

1952 Die Herstellung von Hartmetall-Schneidrädchen beginnt. Aufgrund der enormen Produktivitätssteigerung, die das Hartmetall-Schneidrädchen ermöglicht, wird es ein Erfolgsprodukt im maschinellen Glaszuschnitt.

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Unternehmen

Wechsel der Gesellschaftsform

1958 Zum 1.Januar 1958 wird die Gesellschaftsform gewechselt. Aus der offenen Handelsgesellschaft (oHG) wird eine Kommanditgesellschaft (KG), in der Josef und August Bohle als Komplementäre und die drei Söhne von August Bohle bereits als Kommanditisten geführt werden.

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Personen

Die 3. Generation: Norbert Bohle

1957 Mit Norbert Bohle tritt der erste der drei Söhne von August Bohle in das Unternehmen ein.

Der Tod des Unternehmensgründers

1959 Am 12. April 1959 stirbt Josef Bohle 76-jährig. Auch wenn er in seinen letzten Jahren nicht mehr im Unternehmen tätig ist, so war er dennoch durch die unmittelbare Nachbarschaft von Wohnung und Betrieb immer präsent und interessiert.

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Produkte

VERIBOR® Vakuum-Saugheber

1953 Der „Scheibengreifer“ VERIBOR® 1 wird in das Programm aufgenommen. Schon in den fünfziger Jahren wurde begonnen Saugheber, die zum Transport und zur Handhabung größerer Glasscheiben entwickelt wurden, herzustellen. Diese Produktserie wurde zunehmend ausgebaut und entwickelte sich zu einem zweiten Standbein für das Unternehmen.

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Unternehmen

Grundstückssuche für weiteres Wachstum

1969 Alle Erweiterungsmöglichkeiten an der Grenzstraße in Solingen Ohligs sind nach vielen Grundstückszukäufen und Bauabschnitten erschöpft. Eine Betriebsvergrößerung kann daher nur noch an anderer Stelle stattfi nden. Ein neues Grundstück an der Schorberger Straße in Solingen soll erworben werden, um die Expansionspläne umzusetzen. Kurz vor Unterzeichnung des Kaufvertrages macht die Stadt Haan dem Unternehmen ein günstigeres Angebot, das daraufhin angenommen wird.

Umzug nach Haan und weiterer Ausbau

1970 Der erste Bauabschnitt auf dem neuen Betriebsgelände in Haan wird in Angriff genommen. Zum Ende des Jahres zieht Ulrich Bohle zusammen mit den 12 Mitarbeitern der Automatendreherei für Stahlrädchen und Rosetten in das neue Gebäude um.

Gründung der August Bohle Stiftung

1971 Die August Bohle Stiftung, die die Stellung eines Komplementärs in der KG übernimmt, wird gegründet.

Maschinelle Glasschneidermontage

1972 Versuche, die Glasschneidermontage maschinell vorzunehmen, gelingen. Damit kann ein großer und notwendiger Produktivitätsfortschritt erreicht werden.

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Personalien

Die 3. Generation: Ulrich Bohle

1968 Elf Jahre nach seinem Bruder Norbert nimmt Ulrich Bohle die Arbeit im Unternehmen auf. Der dritte Sohn von August Bohle, Lothar Bohle, tritt 1970 in das Unternehmen ein.

August Bohle
1972 August Bohle erkrankt so stark, dass er nicht mehr aktiv am Unternehmensgeschehen teilnehmen kann.

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Unternehmen

50 Jahre Bohle

1973 Am 10. Dezember feiert Bohle das 50-jährige Betriebsjubiläum.

Expansion in Haan

1975 Weitere Baumaßnahmen werden mit dem Bau eines 40 x 25 Meter großen, dreigeschossigen Gebäudes und 1978 mit der Verlängerung des ersten Gebäudes um 30 Meter vorgenommen.

Eintritt in das Computerzeitalter

1979 Der Eintritt ins EDV- und Computerzeitalter bei Bohle erfolgt durch die Anschaffung eines IBM Tischcomputers, zunächst für Lagerverwaltung und Materialwirtschaft.

4. Bauabschnitt

1981 Ein vierter Bauabschnitt erweitert 1981/82 das dreigeschossige Gebäude in Haan um weitere 45 Meter.

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Produkte

Produktionserweiterung

1978 Eine Gummi-Spritzmaschine, mit der Gummischeiben für Saugheber nun selber hergestellt werden können, wird angeschafft.

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Unternehmen

Weitere Expansion

1983 Der vordere Teil der Halle 1 wird für Verwaltung und Verkauf umgebaut.

1984 Zum 1. Januar erfolgt die Verlegung des Firmensitzes von Solingen nach Haan.

Strategiewechsel

1990 Ein Strategiewechsel erfolgt mit dem Aufbau eines Direktmarketing-Vertriebsnetzes. Eine wesentliche Aufgabe der Folgejahre ist es, in acht europäischen Ländern den Direktvertrieb des Sortiments an das Glaserhandwerk und die Glasindustrie zu etablieren.

1991 Nach der Wende erfolgt der Aufbau der Niederlassung in Torgau, Sachsen.

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Personen

50-jähriges Dienstjubiläum

1985 Am 18. November 1985 wird ein Jubiläumstag ganz besonderer Art gefeiert. Elisabeth Birkhofen ist seit 50 Jahren in der Firma. Sieben Jahre später, am 31.Dezember 1992, beendet Elisabeth Birkhofen nach über 57-jähriger Tätigkeit bei Bohle ihr langes Berufsleben.

1988 August Bohle stirbt 80-jährig.

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Produkte

Eintritt in das Hobby- und Tiffany-Geschäft

1984 Für Hobby- und Tiffany-Glasarbeiten werden spezielle Glasschneider, Zangen und Zubehörartikel entwickelt. Zum weiteren Ausbau dieser Zielrichtung wird ein Glasermeister eingestellt.

1985 Zum Selbstbau von Tiffany-Style-Lampen werden Lampenformen benötigt. Durch enge Zusammenarbeit mit einem Fachmann dieser Branche kommt es zur Übernahme der Firma CHT (Creativ Hobby Technik).

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Unternehmen

Internationalisierung und Expansion

1993 Der Aufbau einer Frankreich-Abteilung in Haan beginnt. Als alternatives Modell soll diese den Markt ohne eigene Niederlassung entwickeln.

Eine 30.000 m² große Immobilie an der Siemensstraße, die dem Unternehmen später Raum für weitere Expansion geben soll, wird erworben.

1994 Zur Betreuung des österreichischen Marktes wird das Unternehmen Bohle Ges. m.b.H. in Wien gegründet.
Die Firma Caprioglio in Mailand wird übernommen und in Bohle Italia s.l.r. umfirmiert. Außerdem werden 75 % der Firma Maquimetal in Madrid und Barcelona erworben, die den spanischen Markt für Bohle vertritt.

2001 Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

2002 Bohle ist nun auch auf dem Afrikanischen Kontinent präsent. Die Niederlassung in Johannesburg, Südafrika wird gegründet.

Mit einer Beteiligung an einem Unternehmen in Tallinn steigt Bohle in den Estländischen Markt ein. Vor dort werden auch Märkte wie Finnland bedient.

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Personen

Norbert & Lothar Bohle

2001 Norbert und Lothar Bohle scheiden aus dem operativen Geschäft aus. Norbert Bohle wechselt in den Aufsichtsrat.

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Produkte

Maschinenbau in Torgau

1995 Bohle steigt in den Maschinenbau ein. In einer neuen Niederlassung in Torgau, Sachsen, werden Glasbearbeitungsmaschinen wie Bohr- und Schleifmaschinen gebaut, die in jeder Glaserei benötigt werden.

1998 Während der letzten Jahre wurde ein Qualitätsmanagement-System aufgebaut, das zu Beginn des Jahres 1998 zu einer DIN ISO Zertifizierung des Unternehmens führt.

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Unternehmen

Internationalisierung und Expansion

2004 Russland wird durch die Gründung von Bohle Niederlassungen in Moskau und Sank Petersburg erschlossen.

2005 Die schwedische Niederlassung in der Nähe von Stockholm wird gegründet.

Ein modernes Hochregallager, das die Logistik und den Versand in Deutschland und umliegende Länder übernimmt, wird in Betrieb genommen.

2008 Bohle America, Inc. wird in Charlotte, North Carolina gegründet und bedient fortan die Kunden in Nordamerika.

2011 Mit der Gründung von Bohle (Guangzhou) Trading Co., Ltd. in China ist Bohle nun auch in Asien vertreten.

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Personen

Ulrich Bohle

2006 Ulrich Bohle gibt den Vorstandsvorsitz ab und wird Aufsichtsratsvorsitzender. Dr. Heinrich Ostendarp wird zum Vorstand des Unternehmens berufen.

Arne Klöfkorn
2008 Arne Klöfkorn, der Schwiegersohn von Ulrich Bohle, wird Mitglied des Vorstands.

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Produkte

Glass Buddy®

2008 Bohle geht mit dem innovativen elektronischen Glasmessgerät GlassBuddy® an den Markt.

Cutmaster® Platinum

2008 Ein neues mikrostrukturiertes Schneidrädchen wird unter dem Namen Cutmaster® Platinum eingeführt.

BriteGuard®

2011 BriteGuard® ist das erste eigene Oberflächenschutzprodukt, das von Bohle entwickelt und auch produziert wird.

Glaskleben

2012 Mit neuen Produkten wie dem Verifix® Glasklebetisch und den Pro-Fixierhilfen bietet Bohle den Kunden innovative Hilfsmittel für präzise und rationelle UV-Verklebung.

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Unternehmen

90 Jahre Bohle

2013 Mit einem Sortiment von über 10.000 Artikeln rund ums Glas ist die Bohle Gruppe 90 Jahre nach der Gründung der europaweit führende Hersteller und Großhändler von Werkzeugen, Maschinen, Beschlag und Verbrauchsmaterialien für die Glasbearbeitung und –veredelung. Das Unternehmen ist nach dem Qualitätsmanagementsystem ISO 9001:2008 zertifiziert, exportiert in über 100 Länder und zählt weltweit an seinen 13 Standorten über 320 Beschäftigte.

Aus dem Ein-Mann-Betrieb von Josef Bohle, der ein Produkt fertigte, ist eine internationale Größe im Glasmarkt geworden. Heute, im Jahr des 90-jährigen Jubiläums, steht Bohle als kerngesundes Familienunternehmen da, das in all den Jahren seine Innovationskraft nicht verloren hat. Im Jahr des 90-jährigen Bestehens eröffnet Bohle das neue Besucherzentrum und verbindet damit Produktpräsentation und Kundenkommunikation.
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Personen

Aufsichtsrat

2013 Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Bohle stellt sich nach 45-jähriger Tätigkeit für das Unternehmen, davon die letzten sieben Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender, nicht mehr zur Wahl. Auch Norbert Bohle scheidet nach 12 Jahren im Aufsichtsrat und insgesamt 56 Jahren im Unternehmen aus dem Gremium aus. Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden wird Dr. Mathias Turwitt gewählt, der dem Aufsichtsrat bereits seit sieben Jahren als stellvertretender Vorsitzender angehört.
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Produkte

Partner für alle Produkte rund ums Glas

2013 Bohle investiert weiterhin in die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte. Der Liftmaster B2 wird als innovative Handlinghilfe für große Plattenmaterialien in den Markt eingeführt. Auch das Handelssortiment wird weiter ausgebaut. So wuchs beispielsweise das Beschlagsortiment in den letzten Jahren massiv an und bietet den Kunden heute ein nahezu lückenloses Programm rund um die Themen „Bad und Sanitär“, „Innenausbau“, „Möbel‘“, „Geländer“ und „Vordächer“.

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